Meine Historie

 

engl.Übersetung
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Es gibt nur einen Weg, auf einem Seil den Abgrund zu überschreiten.
Das Schicksal will es so, dass man den Halt verliert, wenn man nach oben sieht, zum Himmel oder nach unten, in die Tiefe.
Nach einer Strecke des Weges gelangt man an einen Punkt, von welchem man nicht mehr zurückkehren kann. Diesen Punkt muss man erreichen.

-Franz Kafka-

Im Jahre meiner Geburt 1934,
war das 1000jährige Reich gerade dabei, sich zu etablieren. Als es sich dann endgültig eingerichtet hatte, war es glücklicherweise auch schon wieder vorbei. Gottlob!
Mit mir aber fing es erst richtig an. Und das war auch gut so, wie hätte sonst
» Poetikons Dichterpark « entstehen können?

Ich schreibe, seit ich denken kann - oder denke ich, seit ich schreiben kann?
Ich weiß es nicht, jedenfalls denke und schreibe ich schon sehr lange! Zuerst war es der Federhalter mit der Tinte aus dem Tintenfass; das war die Zeit, als man für »neue Schulhefte« noch »alte, vollgeschriebene«, abgeben musste!
(Für die nachfolgenden Generationen eine sicher unmögliche Vorstellung, nicht wahr? Da fielen in der Schule oft »Diktate oder Aufsätze« einfach aus, weil nicht genug Papier bzw.Hefte vorhanden waren!)
In Ermangelung von Papier schrieben wir auch auf Zeitungsrändern!
Die ersten Gedichte an die Jugendliebe wurden auch auf den inneren weißen Blättern von alten Büchern eine Offenbarung.
Später dann der erste Füllfederhalter”. Wie groß war die Freude über diesen Fortschritt. Jetzt machte das Schreiben erst richtig Spaß! Ob das Geschriebene dadurch besser wurde, wage ich zu bezweifeln.
  
Die erste Schreibmaschine war eine “Olympia”- und es war trotzdem ein “Triumph!” Das Nachdenken allerdings nahm sie uns auch nicht ab. Aber es ging alles schneller, die Gedanken konnten gar nicht so schnell mit dem Schreibfluss mithalten.
Und dieser Schreibfluss schien endlos zu sein. Leider blieb mir nicht so viel davon erhalten, das bedauere ich ausserordentlich. Ich gäbe viel darum, zu erfahren, welche schwülstigen Verse ich seinerzeit zu Papier brachte. Bestimmt keine anderen, als es die jugendliche Generation heute fertig bringt.
Jedenfalls kamen sie auch damals beim anderen Geschlecht gut an!

 Anfang der 80ziger Jahre kam dann meine erste Bekanntschaft mit dem Computer. Zunächst etwas skeptisch beurteilt, dann jedoch mit Begeisterung aufgenommen. Welche Möglichkeiten boten sich da!
Neben den Riesenkästen von Nixdorff und IBM, die leicht die Größe von Wohnzimmerschränken aufwiesen, erreichten die ersten kleineren PC’s , ”Personal- Computer”, teilweise auch ”Volks- Computer” benannt, die Häuser.
  Schneider (Amstrad) CPC464 hieß mein erster “Kleiner”. War der toll! 64kB RAM. Mit Cassettenlaufwerk. Der Nachfolger hatte dann schon mehr zu bieten. Er hieß CPC128, mit Disketten-Laufwerk- 128kB RAM, CP’M System .
Die meisten Programme schrieb ich mir selber in Microsoft-BASIC! Machte noch echt Spaß! Das Geschriebene wurde dann mit einem 8-Nadel-Drucker zu Papier gebracht, NLQ 401 war dessen Name.
  Irgendwann reichte es nicht mehr. Jetzt musste etwas größeres her: ATARI hieß der Umsteige- Aspirant für mich, und auch der RAM- Speicher war mit 4MB schon für die damalige Zeit fortschrittlich. Aus dem 8-Nadler wurde ein 24-Nadel-Drucker , mit Near-Letter-Quality! Jawohl! der Fortschritt war schon nicht mehr aufzuhalten.

Wie lange ist das her? Fast zweieinhalb Jahrzehnte. Und heute? Heute benutzen wir das modernste Gerät, krabbeln im Internet herum und wissen heute schon, dass das was wir morgen kaufen, übermorgen schon Schnee von gestern ist, unmodern und technisch überholt. Die Schnelllebigkeit gerade in dieser Sparte ist oft schon fast beängstigend.
Gedichte aber werden immer geschrieben, Freud und Leid wird noch immer in Lyrik und Prosa zu Papier gebracht, in E-mails verschickt oder auf Homepages ins Netz gestellt. Und auch gelesen- denn sonst wäre alles umsonst. Der Mensch , das menschliche Gefühl und die Romantik werden auch im elektronischen Zeitalter nicht untergehen. 
Liebe, Leid, Trauer, Sentimentalität und Freude haben immer Hochkonjunktur.
Und das ist schön.

Nicht jeder kann nun ein Goethe sein. Jeder aber kann seine Gedanken formen und auch irgendwie ausdrücken, jedes Produkt dieser Art ist schön.
Deshalb sollen diese Worte eine Ermunterung sein an Alle: Schreibt euch vom Herzen, was euch bewegt, was in euren Seelen vorgeht. So mancher von den Lesern, die das Geschriebene später irgendwo, irgendwann vor Augen bekommen, findet sich darin wieder, sitzt dann versonnen vor dem Bildschirm oder dem Geschriebenen und versenkt sich zurück in die eigene Vergangenheit!
Und das ist gut so, nur wer über Vergangenheit nachdenkt, kann die Gegenwart zu verstehen versuchen, kann damit auch Zukunft beeinflussen. Irgendwo stehenbleiben, nicht weitergehen und einfach sagen: »So, das war’s!« ist ein Schritt in die Vergessenheit.
Irgendein alter römischer Dichter, ich glaube es war Ovid, sagte einmal das Wort: »Ich fürchte nicht den Tod, denn der ist mein Schicksal. Aber ich fürchte, in deiner Erinnerung zu sterben!«
Das, so glaube ich, können wohl viele unterschreiben...

Alle, die schreiben, wollen natürlich auch gelesen werden. Alle aber, die gelesen werden wollen, müssen sich auch der Kritik stellen.
Kritik sollte nun konstruktiv sein. Sollte in liebevoller Weise das aufzeigen, was vielleicht zu bemängeln sein könnte. Andererseits ist Kritik aber meist subjektiv! Deshalb ist schon eine gewisse objektive Gewichtung nötig.
Wer nun allerdings Kritik nicht verträgt-. ja, der sollte vielleicht lieber nur lesen?

Versuch einer Lebensdeutung.

  Man sagte mir, ich solle etwas zu meinem Leben schreiben. Nun, das ist so ein Gedanke, den ich nicht gern weiterspinne. Mein Leben: Ein erfülltes Leben? Oder ein umsonst gelebtes Leben? Meine Sicht ist relativ.
  Ich habe mein Leben ausgefüllt, mit Erfolgen und ebenso mit schlechten Ergebnissen. Deshalb kenne ich das Auf und Ab des Lebens zur Genüge. Meine Kinder sind erwachsen und sehen ihren Vater sicher ganz anders als ich selbst. Ist auch ihr gutes Recht. Und manch negatives Verhalten hat sicher auch seine Auswirkungen gezeigt. Und trotzdem war ich immer für meine Kinder da, und darauf bin ich auch stolz.

  Bin ich heute, mit 76 Jahren, ein anderer Mensch als damals mit 18 ? Mit Sicherheit. Äußerlich gewiss. Und innerlich? Alles ist veränderbar, die Low’s und High’s im Ablauf meiner Zeit haben mich geprägt. Ich denke anders, ich fühle anders, ich empfinde anders. Viel intensiver, einprägsamer. Ich habe festgestellt, dass ich mich mit mehr Einfühlsamkeit in den anderen Menschen hineinversetzen kann, mitfühlen, mitleiden!
  Hab ich das als junger Mensch auch schon gekonnt? Ich weiß es nicht. Die Zeit war eine andere. Ob sie besser war, wird die Geschichte zu beurteilen haben. Für uns Menschen war es stets früher besser. Seltsam.
Ich habe alles mitgenommen, was ich bekommen konnte. Aber ich habe auch die Hand zum Schenken ausgestreckt.
  Oft voller Vorurteile und Ressentiments, musste ich später dann feststellen, dass diese Vorverurteilungen stets irgendwann auf mich selbst zurückfielen.
Heute bin ich toleranter, und doch ist mein Abscheu gegen Ungerechtigkeit immer noch der gleiche wie vor einem halben Jahrhundert.
  Immer wieder habe ich Fehler gemacht, immer wieder und immer wieder. Auch heute noch. Aber niemals die gleichen Fehler ein zweites Mal !!
  Was also ist das Fazit? Plus / Minus ”0”. Aus meiner Sicht.
Aus der Sicht meiner Mitmenschen könnte ich kein Urteil fällen.
Muss ich auch nicht.
Wozu?


 

Mit einem meiner Lieblingsworte, von Lothar Zenetti,
möchte ich diese Gedanken beenden:

Am Ende die Rechnung

Einmal wird uns gewiss die Rechnung präsentiert
für den Sonnenschein und das Rauschen der Blätter,
die sanften Maiglöckchen und die dunklen Tannen,
 für den Schnee und den Wind,
den Vogelflug und das Gras und die Schmetterlinge,
für die Luft, die wir geatmet haben,
und den Blick auf die Sterne
und für alle die Tage, die Abende und die Nächte.

Einmal wird es Zeit,
dass wir aufbrechen und bezahlen.
Bitte die Rechnung!
Doch wir haben sie ohne den Wirt gemacht!
”Ich habe euch eingeladen”,
sagt der und lacht,
 soweit die Erde reicht:
”Es war mir ein Vergnügen!

Gedichte zu meinem Leben

Kopie

Wäre ich so,
wie alle möchten,
dass ich sei;
lebte ich so,
wie alle meinen,
dass ich leben sollte;--
dann wäre doch
mein ganzes Leben
nur eine Kopie
ihrer Fantasie !

H.C.G.Lux

Gegen den Willen des Himmels
kein noch so harter Zwang
menschlicher Kräfte siegen kann.
Das Leben fliesst wie ein Fluss
in vielen Windungen.
Nicht aus eigener Laune
wählt es seinen Lauf,
unbekannte Gesetze
schaffen ihm Hindernisse,
sie lenken es hierhin und dorthin,
streng väterlich.
O Narr, der du gegen den
Willen des Schicksals
deine eigene freie Wahl
behaupten wolltest!

  • ~~John Knittel, Via Mala~~

Das nachfolgende Gedicht
schrieb einst
Heinrich Heine für mich---  
(Na ja- es hätte ja sein können...)

    Wo?
    Wo wird einst des Wandermüden
    Letzte Ruhestätte sein?
    Unter Palmen in dem Süden?
    Unter Linden an dem Rhein?

    Werd ich wo in einer Wüste
    Eingescharrt von fremder Hand?
    Oder ruh ich an der Küste
    Eines Meeres in dem Sand?

    Immerhin! Mich wird umgeben
    Gotteshimmel, dort wie hier,
    Und als Totenlampen schweben
    Nachts die Sterne über mir.

 



Abenteuerlust_1

Das Kind

Ich wollte schon in jungen Jahren
- ich war noch lange keine ‘Zehn’- -
allein zum Amazonas fahren,
und viele fremde Länder sehn.

Ich wollte den Gran Chaco dort erkunden,
auf Humboldts Spuren durch den Urwald gehn
und wenn ich alles dann herausgefunden,
würde auch meine Mutter mich verstehn!

Als alle noch im Schlafe lagen
Da packt ich meine Siebensachen
ich konnt es ihnen doch nicht sagen,
wollt nicht, dass sie sich Sorgen machen-

und zog dann in die Ferne,
mit den Klamotten auf dem Rücken
Über mir da blinzelten die Sterne -
der Rucksack fing ganz scheußlich an zu drücken.

Beim letzten Haus in unsrer Strasse
machte ich mit dem Rucksack Inventur:
Zwei Hemden von der Leine, ziemlich nasse,
von meinem Vater eine alte Taschenuhr.

Ein Buch: ”Im Urwald lebt ich lange Jahre”.
Drei Strümpfe und ein Kanten Brot,
ein Kamm mit siebzehn Zinken, für die Haare,
ein Maikäfer, leider schon tot.

Hier noch ein Buch: ”Ich überlebe!”
von Ferdinand von Emmerich,
wenn in den Urwald ich mich dann begebe,
da brauche ich es, sicherlich!

Jetzt aus der Wundertüte einen Kompass,
den hatte ich noch irgendwo entdeckt,
und zu diesem wunderbaren Anlass
in den Rucksack noch gesteckt.

Nachdem ich alles reiflich inspizierte
kam ich am Ende doch zu dem Entschluss:
Bevor mein Leben ich beim Abenteuer so riskierte,
ich lieber ein paar Jährchen warten muss!

So schlich ich heim zu Mutters Speisekammer
und allen war es sonnenklar:
Am Ende kam zum Katzenjammer die Erkenntnis,
dass ein großer Forscher für die Welt verloren war..

H.C.G.Lux


 

Abenteuerlust_2
Der Twen

Einst kam für mich die Zeit, in der ich ”meine” Freiheit wählte,
der Familie und der ersten Liebe sagte ich Adieu,
in jenem Jahre, da ich achtzehn Lenze zählte,
erklärte ich ganz konsequent: Ich geh!

Mein Weg der führte mich direkt nach Süden,
der Sonne nach, dahin die Schwalben dann im Herbste ziehn.
Ich hatte lang schon vorher mich entschieden,
und wollte allen Zwängen hier entfliehn.

Dort, wo der Rhein ganz jung in seinem Bette lag
und wo die Grenze von La France mir zurief: Halt !
Wo weiße Nebelschwaden kündeten vom neuen Tag
Durchquert den Strom ich heimlich und den Uferwald.

Die nächsten Wochen sah man mich nur wandern,
bei Sonnenschein und manchmal auch bei Regen
durchs Tal der Loire, der Rhone und den Anderen
von Schloss zu Schloss auf still geheimnisvollen Wegen.

Später der Hafen von Marseille mit seinen bunten Lichtern,
Chateau d`If, “Monte Christo”, weit draußen auf dem Mittelmeer,
auf Ausflugsdampfern viele fröhliche Gesichter,
und Notre Dame grüßte vom hohen Berge her.

Dort war mein Herz für kurze Zeit zu Hause,
meine Seele zog an der Schönheit sich empor.
Doch für mich war es nur eine kleine Atempause
und leider hielt sie nicht sehr lange vor.

Es lockte Afrika, jenseits des Meeres lag das Glück.
Und später dann, in manchem harten Jahr
sehnt nach der Heimat ich mich oft zurück
doch unser Wahlspruch war: Legio patria nostria

Es war die Zeit, hier fing das Wirtschaftswunder an,
ich aber kroch durch Reisfelder und durch den Busch als ” Held”
und kämpfte für die Grande Nation im fernen Vietnam.
Wofür? Ich wusst es nicht- für Ehre, Ruhm? Für Geld?

Ich überlebte zwar, doch war mein Herz so hart wie Stahl!
Erbarmungslosigkeit war immer unser”täglich Brot”!
Am Mekong-Fluss begrub ich meinen Freund, den Caporal,
und oft hab ich danach gewünscht,ich wär an seiner Stelle tot!

Durch viele Länder führte mich danach die Odyssee,
ich sah viel Schönes, doch auch das Elend war nicht fremd.
Und irgendwann landete ich wieder in Marseille,
für die Reise in die Heimat verkaufte ich das letzte Hemd.

Nach vielen Jahren kehrte ich zurück nach Deutschland,
ein ”walkabout” mit braungebrannten Wangen.
Ein Freund kam auf mich zu und reicht mir seine Hand,
als wäre ich hier niemals weggegangen.

Die Mutter, überglücklich, sah mir in die Augen,
-mein letzter Brief erreichte sie vom Roten Meer-,
doch ein Versprechen wollt sie bis zuletzt nicht glauben:
”Ich werde sesshaft!” Glaubt mir, das war sehr schwer...!

H.C.G.Lux

Die blauen Male...

Die blauen Male meiner Hände
schlug mir die Kohle und der Stein.
Ich trag sie bis ans Lebensende,
sie gruben tief ins Fleisch sich ein.
Sie sind der schweren Arbeit Zeichen,
erzählen von dem Kampf am ”Stoss”.
Sie sollen mir zum Ruhm gereichen,
berichten von des Bergmanns Los.
Ich trag sie stolz, die blauen Male,
sie sind meiner Hände Zier.
”Glück auf!”
Ich bleib auch bei der letzten Seilfahrt
ein Kumpel aus dem Ruhrrevier..

 © H.C.G.Lux.

holu_2
ich_1938
ich_1951
ich_1950
ich_1953
engl.Translation
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trld. by Annemarie G. De Leary, St.Louis (USA)

 

In the year of my birth 1934,
 the 1000-Year-Reich was in the process of establishing itself. As soon as it had settled in however, it was already all over. Thank God.

But for me, everything was just beginning, and this was good! How else would Poetikon have come into existence, I ask?

 I have been writing ever since I was able to form a thought—or do I think ever since I was able to write? I do not know. In any case, I’ve been thinking and writing for a very long time! At first it was the quill pen, with the ink from the inkwell; that was the time, when we had to turn in old, used school-exercise-books, in order to receive new ones!

For the lack of paper, we also wrote on the margins of newspapers!
The first poems, to an early youth’s love, were also made manifest on the blank pages of old books.

Later came the first cartridge ink pen. How great was the joy, over this progress. Now writing began to be really fun! If the writings became better, because of it, I dare to doubt.

The first typewriter was an “Olympia”- and it was a triumph in spite of it, although it did nothing in the way of helping us with the thinking process. However everything went much quicker, one couldn’t think fast enough to keep up with the typewriter.

In the mid-eighties I was introduced to the computer. In the first instance, my judgment was critical, but soon it was accepted with enthusiasm. What possibilities were opening up? Besides the giant boxes by Nixdorf and IBM, which easily were the size of a living room wall unit, now, the first smaller PC’s, also called, “personal computers”, sometimes even “Volks-Computers”, began reaching the households.

Schneider (Amstrad) CPC464 was the name of my first small pc. It was great, 64kB RAM, with magnetic tape-drive. The replacement already had more to offer. That one was a CPC128, with disk-drive 128kB RAM, CP’M System.
Most of the programs I wrote for myself, in Microsoft-BASC, it was a lot of fun!
The text was transferred to paper by a Dot-Matrix-Printer, by the name of, NLQ 401.

Soon, it was not enough and something larger was required: Aspiring to change upward-mobile, ATARI -1040ST was the name, and with 4MB RAM space, it was a great deal of progress for that time. The dot-matrix printer was exchanged for a 24 Dot-Matrix printer, with Near-Letter-Quality. Yes sir, progress was unstoppable.
How long ago was this? Barely two decades ago. And today? Today we are using the most advanced appliance, creep around in the inter net and are wise to the fact that what we buy tomorrow, by the day after that, it will be snow from yesterday, technically outdated and no longer modern. The speed of change, especially in this branch is often scary to behold.

Yet poems will always be written. Love and sorrow are still being brought to paper in lyrical form or prose, in e-mails or home pages, placed online. And they are being read as well other wise it would all be for naught. The human being, human emotions, and romance will not parish even in this electronic age. Love, grief, mourning, sentimentality and happiness are always in high demand. And that is wonderful.

Not everybody can be a Goethe. But everybody can form his thoughts and somehow express them too. Every product of this kind has value.

And this is the reason, these words are meant to be an encouragement to all: Write from the heart, whatever moves you! It would not unusual, that some time in the future, readers will find themselves reflected in this or that of what you’ve written.

It is understood, that all who write, will not to be read, und must be able to handle a critique. A critique should always be given in a constructive manner. It should point out, in a loving way, that which might need attention. Otherwise, critique is often very subjective and should there for be balanced with a certain objectivity.
However he, who cannot stand criticism, would perhaps, be better off, to remain a reader only.

 

My answer to all Question...

I was asked to write something about my life. Well, that is a thought I shall not like to elaborate on. Is my life a fulfilled one? Or is it one, which has been lived in vain? My view is relative. Am I today, now that I am 70 years old, a different person as then, when I was 20? Most assuredly yes, on the outside, certainly, and on the inside?

Everything changes, the lows and the highs of my life have made of me, what I am today. I think differently, I feel differently, and I am sensible in a different way; with more intensity and depth. I have become aware of the fact, that I am capable now, of a deep sensitivity toward other people’s feelings, their joys and sufferings. Was I able to do this as a young person? I do not know. Times were different then.

Was life any better then? History will have to judge. Most people would say: “Those were the  old days”, extraordinary….

I absorbed every thing and took it along with me. But I also offered my hand in charity.

Often very judgmental and full of resentments, I finally learned, that kind of behavior had a way of coming back at me.

Today I am more tolerant but still, I have the same aversion for unfairness that I had 76 years ago. Over and over, I made mistakes. And even today, but never the same mistake twice!
What then is the conclusion? No conclusion, from my avantage point. However, I do not decide what other people think.
That is up to them.

 

With my favorite words by Lothar Zenetti
 I would like to conclude my thoughts:

 At the end, the bill

Some day we certainly will be presented the bill,
For the sunshine, and the rustling of the leaves,
For the gentle lily of the valley,
And the dark green spruce tree,
And the snow and the wind,
The flight of birds, the grass and the butterflies,
For the air we have breathed, the view of the stars,
And for it all: the balmy evenings and the nights.

The time will come, when we must step forward
And settle the accounts.
“The bill please!”
Although we did not asked the host,
when we went into His debt, He graciously replies;
“ I invited you, you are my guests,”
He says, and laughs, as far as the earth will reach.
” It was my pleasure!”

Against the will of heaven
not even the harshest force,
of human might, can prevail.
Life flows like a river,
in many twists and turns.
Not by its own fancy,
does life choose its course,
unknown laws create
obstacles for it.
They guide it hither and thither,
strictly paternal.
O fool, who would impose
his own free choice
against the will of destiny

~~John Knittel, Via Mala~~
 

Copy

If I were,
As every one
Would like me to be,
Lived, as every body thinks,
I should live,
My whole life
Would only be
A carbon copy
Of their Fantasy.

-HCG Lux-

Spirit Of Adventure 1.

The Child


Even in my youngest years,
Maybe I was ten,
I wanted to travel,
To the Amazon,
And many foreign lands
All alone and by myself.

I wanted to explore the Grand Chaco.
And Humboldt’s footprints,
In the jungle, I would trace.
When all the answers I would find,
Even my mother would understand.

While everyone was sound asleep,
I packed up my belongings
I was sorry, I could not tell them,
I did not want to worry them.

And off I went to foreign lands,
My knapsack on my back.
The glistening stars, above my head,
But soon my Rucksack hurt my back.

At the last house on our street,
I made inventory of my things:
From the line, two shirts, quite wet,
And my father’s pocket watch, I had.

One book; ” I’ve lived in the Jungle for many years”
Three socks and a crust of bread,
For my hair, a comb, with seven teeth,
One ladybug, already dead.

Here, another book, ”I survived”!
By Ferdinand von Emmerich.
When I get to the jungle, yes,
I will certainly need this!

Now a compass, from the wondrous bag,
I had found it somewhere, just in time,
For the purpose of adventure,
I also placed it in my knapsack…

After I inspected all my treasures,
At the end, I came to the conclusion,
Before I risk my life at this adventure,
I’d rather wait a few more years.

So, I crept home to mother’s pantry,
Und everybody clearly understood
That in the end, the morning–after,
A great scientist was lost forever to the world.

 

Spirit of Advantage_2.
 

The young man

Once upon a time, I choose ‘my’ freedom,
I bid farewell to family and my first love.
At that time I counted eighteen summers,
And I declared with gusto: I am going!

My road lead me directly south,
Toward the sun, where the swallows fly in fall,
I had made my decision long ago,
And wanted to leave all constraints behind.

Where the Rhine lies as a youth in his bed,
And where the boarder to La France called to me: Stop!
When the morning mist announced a brand new day,
Secretly I crossed the river and the nearby woods.

The next few weeks one only saw me hiking,
In sunshine and some times even rain,
Through the valleys of the Loire, Rhone and others,
From castle to castle on peaceful, secret paths.

The harbor of Marseille with its bright lights, came later,
Chateau d’If, ”Monte Christo” far out in the Mediterranean Sea
On pleasure ships, vacationers, with happy faces,
And from high up on a mountain, Notre Dame, was greeting me.

For a short time, my heart found here its harbor,
My soul rejoiced in the beauty of this place.
But unfortunately, I only took a breather,
And before I knew it, I was on my way again.

My fortune lay across the sea, Africa was calling me,
And later yet, through many arduous years,
I would be homesick and wanted to go back again
However here our valid motto was: Legio patria nostria.

Back home it was the time of the economic miracle,
When I found myself crawling, through rice paddies and the bush, a hero,
I was fighting for the ‘Grande Nation’, in a distant land, Vietnam,
For what, I did not know, for honor, fame, or fortune??

Although I lived through it, my heart had turned to steal,
Mercilessness had been the order of the day.
At the Mekong-River, I buried my good friend, the caporal,
And many times there after, I wished, it had been me, instead.

Through many lands, thereafter, my odyssey would lead me,
I saw much beauty, and the squalor too.
Somehow I made it back to old Marseille.
And for the journey home, I sold my last shirt.

After seven years I returned to Germany,
A run-away with sun parched cheeks.
A friend came towards me and shook my hands,
As if I had never left.

My mothers joy was boundless, as she looked into my eyes,
My last letter had been sent from the red sea-
But my promise; ”I’ll settle down, believe me,”
She doubted to the very end, I did, but it was hard!

 

The Blue Bruises…

The blue bruises on my hands,
Coal and stone have put them there,
And they are going to remain there,
Till my dying days…
They’re buried deep into my flesh,
As signs of toil and heavy labor,
They will witness to the world,
Of the battle on the impact drill.
They shall be all I have to bring me fame.
They shall tell the story of the coal miner’s lot.
Yes, I am proud of my blue bruises,
As they grace my hands,
”Glück auf!”
And I’ll remain to the last trip down,
A ”Kumpel” from the Ruhrland.


 

ich_1960
holu_8
ich_1995
Horst_n3